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Dass hier im Moment keine Bilder mehr angezeigt werden, ist ein bekanntes technisches Problem. Da der Entwickler des Plugins derzeit keine Zeit dafür hat, wird das ein paar Wochen dauern mit der Behebung des Problems. :-/

online oder O₂

Die weniger angenehmen Dinge bei einem Umzug sind für den modernen Menschen sich in der neuen Wohnung einen Internetanschluss zu beschaffen. Eine kleine Chronologie:

April 2013: Anruf bei O₂-DSL wie das denn alles so läuft. Aussage dort: Sonderkündigung nur wegen Umzug nicht möglich, es würden die normalen Kündigungsfristen1 gelten, ich könne aber für eine Bearbeitungsgebühr einen Umzugsauftrag aufgeben, nur das Formular ausfüllen und gut.

Mitte Mai 2013: Nachdem ich die genaue Lage der Wohnung und den Namen des Vormieters hatte, Formular ausgefüllt, damit denen auch klar ist, um welche Wohnung es geht, abgeschickt.

Ende Mai 2013: Nach über einer Woche ohne Rückmeldung angerufen, und gefragt ob ich denn keine Bestätigung bekäme? Aussage: »Ja ja, Auftrag angekommen, alles klar, muss auch kein Techniker kommen. Alter Anschluss wird am 5.6. abgeschaltet, der neue dann am 10.6. geschaltet.« Wieso da unbedingt 5 Tage dazwischen liegen müssen, konnte man mir nicht erklären.

Anfang Juni 2013: Brief an die alte Adresse. Wer rechnet schon damit, dass der Kunde auch wirklich zur neuen Adresse umzieht, wenn er einen Umzugsauftrag stellt. Am 10.6. würde dann zwischen 8 und 14 Uhr ein Techniker kommen und der WLAN-Schlüssel meines Routers würde soundso lauten. Anruf bei O₂: nein, da kommt kein Techniker und meinen von mir eingestellten Schlüssel2 ändern sie nicht. Internet läuft unterdessen in der neuen Wohnung nur über UMTS (nicht bei O₂).

Montag, 10. Juni: Gerät angeschlossen, keine DSL-Synchronisation. Reset auf Werkseinstellungen, alle Dosen in der Wohnung probiert. Nichts.

Dienstag, 11. Juni, früh: O₂ angerufen, was denn das Problem wäre, natürlich nicht von zu Hause, da geht das Telefon3 ja nicht. Hotline wollte von mir, dass ich Kabel am Gerät umstecke. Gespräch abgebrochen.

Dienstag, 11. Juni, abends: Vormieter angerufen um zu fragen, ob es irgendwelche Probleme gab. Nochmal die verwendete Dose beschreiben lassen und versichert, dass DSL problemlos ging. Dann O₂ angerufen und das Kabel umstöpseln mit dem Techniker gespielt, damit der seine Messungen machen konnte. Dann wurde ein Störungsfall aufgenommen und ein vorsorglicher Techniker-Termin für Donnerstag nachmittag zwischen 13:00 und 17:00 Uhr ausgemacht. Darüber hinaus wollte man versuchen, das Problem von außen zu beheben, damit der Termin doch nicht nötig wird.

Mittwoch, 12. Juni: O₂ ruft mich an, um mir mitzuteilen, dass mein Router defekt wäre, wohlgemerkt das Gerät, das eine Woche zuvor am anderen Ende der Stadt noch problemlos funktioniert hatte. Einen neuen Router wollte man mir nicht schicken, weil beim alten Garantie oder Gewährleistung schon abgelaufen wären. Kurz darauf, Rücksprache im Chat vom Netz39 e.V. und die Aussage, dass O₂ ja wohl verantwortlich wäre nachzuweisen, dass mein Modem kaputt sei und ich nicht in der Verantwortung wäre, das selbst zu testen.

Mittwoch, 12. Juni, später Nachmittag: Hotline angerufen, vorraussichtliche Wartezeit von einer Minute angesagt bekommen, 17 Minuten gewartet, aufgelegt.

Mittwoch, 12. Juni, spät abends: Die Hotline ist bis 23:00 Uhr erreichbar, kurz nach zehn geht dann auch mal jemand ran. Kurz zuvor hatte auch eine Fritz!Box keine Verbindung bekommen. Der Mensch an der Hotline versuchte nochmal irgendwas zu messen. Letztlich wurde ein Technikertermin für Freitag, den 14. vereinbart, den neunten Tag ohne DSL …

Freitag, 14. Juni: Beim Mittagessen sagte man mir, möglicherweise müsse der Techniker gar nicht in die Wohnung. Angekündigt war der Mensch zwischen 13:00 und 17:00 Uhr und kurz vor fünf bekam ich dann von zu Hause den Anruf, dass niemand dagewesen sei. Die nötigen Lämpchen am Router blinkten allerdings, d.h. der Anschluss stand. Am Abend dann noch ein kleiner Dämpfer: wirklich schnell ist das alles nicht. 4MBit/s im Down- und ein halbes MBit/s im Upstream. Da lohnt sich vielleicht doch noch der Wechsel zum Kabelanbieter, wo es die doppelte Geschwindigkeit für 5 Euro weniger und für den selben Preis satte 32/2 MBit/s gibt. Müsste ich nur mal den nächstmöglichen Kündigungstermin rauskriegen und hätte dann wieder ein überflüssiges Gerät mehr in der Wohnung.

Sonnabend, 15. Juni: Nachdem ich im Verlauf der ganzen Aktion das Gerät mehrfach zurückgesetzt hatte, dachte ich einfach die zuvor gesicherte Konfiguration zurückspielen zu können. Das funktionierte auch anstandslos, alle lokalen Adressen und Dienste waren wie vor dem Umzug, nur Telefon ging nicht mehr. Erneutes Zurücksetzen verschaffte uns wieder Telefon. Das heißt dann wohl alle Einstellungen von Hand wieder herstellen. Zum Glück hatte ich auch damit gerechnet und Screenshots von den Konfigurationsseiten gemacht. Der Rest ist dann jetzt noch ein bisschen Fleißarbeit …

Nachtrag: Zu Hause an dieser DSL-Leitung hängt ein Server, der Dienste anbietet, die von einigen Leuten genutzt werden. Die derzeit verfügbare Bandbreite ist dafür etwas dünn bemessen. Ich habe also nochmal bei O₂ angerufen um mich über die Kündigungsfristen zu informieren4 und bei dem Vertrag verhält sich das so, dass sich der Vertrag nach Ablauf eines Jahres um genau ein Jahr verlängert und es eine dreimonatige Kündigungsfrist gibt. Für mich heißt das im Moment, dass ich bis Mai 20145 kündigen kann um September 2014 aus dem Vertrag rauszukommen. Der Stichtag für die fristgerechte Kündigung ist nämlich gerade vorbei. m(

  1. impertinent lange 12 Monate []
  2. Natürlich hab ich die SSID und den pre-shared-key geändert! []
  3. läuft über VoIP über den DSL-Anschluss []
  4. um ggf. zu einem Kabelanbieter mit deutlich höherer Geschwindigkeit zu wechseln []
  5. ja richtig gelesen, nächstes Jahr []

post PRISM pragmatism

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Mündigkeit im Zeitalter des Internet heißt im Zweifel: Linux beherrschen, Programmieren können. Alle anderen sind ausgeliefert. Das ist hart und leider immer noch ziemlich elitär. Aber es dürfte trauriger Weise die Wahrheit sein.

Schreibt ben drüben bei anmut und demut.

Über PRISM hatte ich letzte Woche im Beitrag Alles abschnorcheln schon geschrieben und die Zeitungen sind zurecht voll davon. Das passt alles nur zu gut ins Bild, zu Alternativlos, Folge 23, zu den Beiträgen Frostige Fluchttürfehlbedienung, Fellow No 2338 und Bastelbude braucht Beteiligung hier im Blog.

Deswegen läuft dieses Blog mit freier Software1 auf unserem eigenen Server2. Darum sind meine Fotos nicht bei Flickr, meine Mails nicht bei Google sondern auf meinem eigenen Server zu Hause, der mit eisfair läuft, mein RSS-Reader nicht bei Google. Daher nutze ich Jabber zum Chatten und nicht Skype, ICQ oder Facebook.3

Und wir als Netz39 e.V., net(t)work(s) e.V. oder FSFE wollen, dass so viele Menschen wie möglich, ebenfalls von dieser Freiheit profitieren und diese ausbauen und wir wollen entweder direkt das Wissen weitergeben oder wenigstens die Mittel bereitstellen, damit die Leute ihr Zeug nicht bei Google/facebook/Apple hosten müssen. Und wir wollen so wie Fiona in ihrem Blog fiona lernt programmieren, dass das Verstehen von Technologie als politische Emanzipation begriffen wird und es beginnt damit, seine Daten bei sich zu haben.

Hach, konfus und voller unzusammenhängender Links, aber politisch. Wenn ich jetzt noch den Link hätte, warum das wichtig ist …

Update: netzpolitik.org hat da noch was schönes zum Thema: PRISM-Break: Mit dieser Software der NSA-Spionage entgehen *gnihi*

P.S.: alle, die mich in den letzten Tagen nach Linux und Verschlüsselung gefragt haben, werden noch Antwort bekommen!

  1. WordPress []
  2. der wiederum mit Debian läuft, auch freie Software []
  3. ein eigenes trauriges Kapitel: Jabber: Der Chat für alle bleibt eine Utopie []

Petrol pinseln

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Alles abschnorcheln

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Meanwhile in USA: was wir eigentlich seit Jahren vermuten,1 die NSA speichert alle Daten der großen US-Anbieter, alles, ALLES!

PRISM: Amerikanischer Geheimdienst NSA hat direkten Zugriff auf alle Daten der großen Internet-Unternehmen

Ich brauch nicht fragen, warum wir noch bei Facebook und Twitter sind, bei WhatsApp, Google, Skype usw. oder? Es ist uns vermutlich scheißegal, wir haben unsere Privatssphäre aufgegeben und alles an US-Firmen verkauft. Wir haben nichts aus der Stasi gelernt und nichts aus den düsteren Dystopien des 20. Jahrhunderts. Wieso jetzt noch was daran ändern?

*resigniert*

  1. Alternativlos, Folge 23 []

PowerShot++

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Neue Canon PowerShot SX160 IS, weil die alte A590 IS ja kaputt gegangen war …

Bastelbude braucht Beteiligung

Heute schreibe ich mal in beinahe eigener Sache mit einem Anliegen, bei dem mir meine lieben Leser und Leserinnen vielleicht helfen können. O:-)

Wir haben 2012 in den Verein Netz39 e.V. gegründet. Netz39 ist der erste sogenannte Hackerspace in Magdeburg. Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können: es handelt sich um einen Computerclub, eine Elektronikwerkstatt, einen Workshopraum, einen Bastelort, einen Tüftlerverein und das alles in einem. Wir sind angetreten für uns und vor allem auch andere einen Platz zu schaffen, wo wir uns über unser Hobby mit den Bits, den Bytes und den Lötkolben austauschen können, wo wir uns Werkzeug teilen und unser Wissen vermehren. Letzteres wollen wir auch nach außen tragen und bereiten beispielsweise gerade einen Mikrocontrollerworkshop für Anfänger vor.

Unsere Vereinsräume in der Leibnizstraße 32 in Magdeburg bieten ausreichend Platz für das Ausleben der eigenen Kreativität mit allerlei stromdurchflossenen blinkenden, rechnenden oder Schall erzeugenden Dingen. Jeder ist herzlich willkommen sich das anzusehen, aber vor allem auch mitzumachen. Wir sind auf der Suche nach neuen Mitgliedern, die Spaß am Gerät haben und diesen mit uns teilen wollen. Auch stille Unterstützer und Sponsoren werden mit offenen Armen empfangen.

Wenn das interessant für Euch ist: kommt vorbei. Wir schreiben bei Twitter wann offen ist. Wenn Ihr interessierte Menschen kennt: schickt sie vorbei. Wenn Ihr was mit Medien macht, schreibt über uns, filmt uns, macht Radio oder so. Wir freuen uns über jedwede Unterstützung. :-)

Kein Kommentar

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Aus der Kategorie »Alex erklärt das Internet« heute: Punkt.

(Weil die Frage aufkam.)

Keinen Kassenbon bitte!

Idee von gestern: jedes Mal an der Supermarktkasse vor dem Bezahlen sagen, dass man keinen Bon ausgedruckt haben möchte, wenn man sowieso nicht vor hat den mitzunehmen!

Hintergrund: bei Penny in Magdeburg am Jerichower Platz wurde man vor ein paar Monaten mal für ein paar Wochen gefragt, ob man den Bon haben wolle und im Gegensatz zu allen anderen, die das auch fragen, wurde er nur auf Anfrage gedruckt. Jetzt wird er wieder jedesmal gedruckt und in sehr vielen Fällen gleich vor Ort weggeworfen.

Dass das unnötig ist, liegt auf der Hand. Ich frage mich, ob man als Kunde was dagegen tun kann. Technisch ist das ja kein Ding. Das Kassensystem darf den Bon halt nur auf Knopfdruck drucken und nicht einfach immer. Im Edeka hab ich schon ein paar Mal drum gebeten, das Ding nicht auszudrucken. Da macht es wohl das System nicht. Ein, zwei Mitarbeiter fänden das aber gut, wenn das ginge. Letztlich müsste derjenige an der Kasse halt nicht nur fragen, ob man nicht noch Kleingeld hätte, alles gefunden wurde, man die Deutschland- Payback-, Sonstewaskarte hätte oder man noch eine Plastetüte bräuchte sondern auch noch kurz nach dem Bon.

Im dm-Markt gestern sagte mir die Mitarbeiterin, dass da bergeweise Papier anfallen. (Alle Zettel natürlich mit irgendeiner Tinte bedruckt, die ja auch irgendwo her kommen muss.) Kleine Notiz am Rande: bei dm kann man einen sogenannten e-bon bekommen, wenn man vor dem Bezahlen seine Payback-Karte1 durchzieht. m(

Also: meint Ihr, wenn das genug Leute mal fragen, könnte man dann den Druck auf den Einzelhandel soweit erhöhen, dass da signifikant viele mal den Kassensystemherstellern auf die Füße treten? Oder geht das vielleicht schon vielerorts und wir wissen es nur nicht?

  1. Preisträger der Kategorie “Business und Finanzen” []

Weekend WTF

Quote

/* reference counting functions */

/**
 * Increment the reference count of json_object
 * @param obj the json_object instance
 */
extern struct json_object* json_object_get(struct json_object *obj);

/**
 * Decrement the reference count of json_object and free if it reaches zero
 * @param obj the json_object instance
 */
extern void json_object_put(struct json_object *obj);

m(1

Quelle: JSON-C – A JSON implementation in C

  1. tech blog ist immernoch down, aber das hier wollte ich der Welt nicht vorenthalten []