Wichtige Wichtelwarnung

img_3563b

Andere Landstriche, andere Gepflogenheiten: glücklicherweise hatte ich keinen Lorbeerstrauch dabei, den ich dort hätte abstellen können. Andere Landstriche verhelfen aber auch zu anderen Dingen und so kann ich freudig mitteilen, dass ich alle wichtigen Weihnachtsgeschenke bereits besorgt habe oder zumindest weiß, was es werden soll und wo ich es bekomme. Lehne mich jetzt also zurück und beobachte den Dezemberstress der anderen Menschen mit entspanntem Amüsement. :P

Achso, auf der anderen Seite des Ladens gab es übrigens noch ein anderes Schild, aber das war zu gewöhnlich …

img_3562b

Doofer DNF

Ab und zu schreib ich hier ja mal was über’s Geocaching, das seltsame Hobby mit den GPS-Satelliten und den Tupperdosen im Wald, zum Beispiel letztes Jahr im Sommer: DNF. Ein ähnliches Erlebnis hatte ich am letzten Wochenende auf der Rückfahrt vom Entwicklertreffen des net(t)work(s) e.V. im Harz.

Die Geschichte beginnt eigentlich schon viel früher. 2009 hatte ich zum Geburtstag einen Schlüsselanhänger in Form eines Plüschtieres geschenkt bekommen und wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Über die letzten Wochen in Norwegen kristallisierte sich der Plan heraus, den zu einem sogenannten Travelbug zu machen. Das sind Dinge, die eine Nummer verpasst bekommen und dann von Geocachern von Cache zu Cache getragen und auf der Geocachingseite geloggt werden. Jeder Travelbug hat eine Mission und der Besitzer betet in der Regel die meiste Zeit, dass er nicht verloren geht.

Die Mission von Ronja fra Trondheim ist, in den Cache Raubgraf bei Blankenburg zurückzukehren, nachdem er acht europäische Hauptstädte besucht hat.

Letzten Sonntag in der schönen Oktobersonne dachte ich mir dann, ich sollte vielleicht selbst diesen Cache mal gefunden haben, bevor irgendwann vielleicht mein Travelbug dort landet, doch wie es die Überschrift bereits erahnen lässt: nüscht war. Eine halbe Stunde bin ich da durch den Wald gekrochen und hab unter jede Wurzel geschaut. Nicht mal mein eilig rekrutiertes Suchteam konnte mir helfen. Keine Chance, ich musste ohne die Dose gefunden zu haben heimwärts fahren und konnte dann zu Hause erstmal nur den DNF loggen. :-(

img_3484

Sonne, Schlurflaub, Schranktür

img_3473

Herbst, der: Zeit um am Sonntag im Jorten1 mal Teile der Küche auf Kur zu schicken, sich den letzten warmen Sonnenstrahlen auszusetzen und bisschen zu lesen und die Gedanken treiben zu lassen, bevor es Kaffee gibt …

  1. wie der Magdeburge sagt []

Eisige Erklärungsversuche

Letztes Jahr hatte ich hier im Juli ein Rätsel im Blog und ich dachte mir, wenn die Kekstesterei dieses Jahr schon nicht so gut läuft, mach ich einfach ein neues Rätsel. Die Frage ist auch ganz einfach: was ist das auf dem folgenden Bild? Also wozu benutzt man dieses schicke Einzweckwerkzeug?

img_3140

Die Gewinnerin lade ich zum Eis ein! :-)

Happy Handtuchtag!

Wie jedes Jahr am 25. Mai gedenken wir heute mit dem internationalen Handtuchtag1 dem 2001 verstorbenen Autor Douglas Adams. Zum Beweis, dass ich mein Handtuch dabei habe, heute mal ein Bild von meinem Schreibtisch im Büro:

img_2965b

  1. Towel Day []

Diabolisches Dekor?

Ein Sonntag im Mai – wie auch bereits im letzten Jahr machte ich mich am frühen Nachmittag auf zum Orgelspaziergang, einer ganz wunderbaren Veranstaltung. Auf drei Orgeln der Stadt werden zu drei aufeinanderfolgenden Stunden Konzerte gespielt und der Eintritt ist frei. Ganz konkret spielte in diesem Jahr um 14:00 Uhr im Kloster Unser Lieben Frauen Arvid Gast einige Stücke von Bach. Um 15:00 Uhr erklangen in der Kathedrale St. Sebastian etwas jüngere Stücke mit Matthias Mück an der Orgel. Während des Konzertes fiel mein Blick auf die beiden Beichtstühle an den Seiten der Kirche:

img_2939c

6 × 6 × 6 Felder … was mag sich der Tischlermeister dabei wohl gedacht haben?1 Das Muster an sich ist zusätzlich interessant. Handelt es sich um ein wahlloses Ornament oder ist binär eine Botschaft kodiert in 27 Byte?

Im abschließenden Konzert im Dom zu den Klängen des ganz wunderbaren, modernen Werks »The Planets« von Gustav Holst mit Barry Jordan an der Orgel hatte ich derlei Fragen jedoch längst vergessen und lauschte Musik, Gewitter und Regen. :-)

  1. Die grünen Rahmen sind übrigens nur zur Veranschaulichung und nicht Teil des Dekors! []

Inoffizieller Keks-Jahresrückblick 2010

Dieser Eintrag ist Teil 2 von 2 in der Serie Keks-Jahresrückblick

Nach dem großen Erfolg des Inoffiziellen Keks-Halbjahres-Rückblick 2009 folgt auch in diesem Jahr eine kleine Übersicht über die europäische Kekslandschaft.

img_0521

Den Anfang macht der gute alte Othello Keks. Die Packung verspricht, dass er nach Originalrezept gebacken ist, auch wenn sich die Aufmachung mit der Zeit gewandelt hat. Drin ist immernoch ein Keks im klassischen Butterkeksformat, jedoch mit gehärtetem Pflanzenfett statt Butter. Das besondere ist der hohe Anteil an Kakao, aber nicht wie bei vielen anderen Keksen in Form von Schokosplittern, Schokoglasur oder Schokofüllung, sonder homogen mit dem Teig vermengt und nicht so aufdringlich. Gerade genug Kakao für die richtige Note und zum Glück nich diese fettige Schokoladenmasse, die ich sowieso nicht so mag.

img_0569 Ganz ohne Schokolade kommen Hobbits aus. Es gibt die zwar auch mit Schokolade, aber ohne sind sie noch um einiges besser. Vergleichbar sind sie mit den norwegischen Bixit aus dem letzten Jahr, aber wenn ich jene richtig in Erinnerung habe, etwas süßer. Ich kauf die immer mal wieder, weil sie beim nebenbei wegfuttern kein schlechtes Gewissen erzeugen, so süß und fettig sind sie dann nämlich doch nich, klassische Haferkekse eben.

img_1215 Noch weniger süß und ebenso rein keksig sind die Vollkornkekse aus dem Penny Markt. Jener liegt sozusagen auf dem Weg von der Kantine zum Büro und wenn Mangel an Keksen herrscht, ist dies der einzige Weg für schnellen Nachschub. Die Auswahl ist jedoch eingeschränkt und gar nicht mal so gut, ebenso wie die Kekse. Für so zwei Packungen Discounter-Vollkornkekse hab ich dann tatsächlich auch mehrere Wochen gebraucht. Aus dem gleichen Laden stammten die Gebäck-Kränze. img_2138 Der große Vorteil daran: die schmecken tatsächlich noch vernünftig, wenn man sie ein paar Wochen offen auf dem Schreibtisch stehen lässt – ein bisschen pappig mit der Zeit, aber immernoch lecker. Die leichte Karamellnote tut ihr übrigens und trotzdem sind sie nicht zu süß.

img_2320 Um der Ankündigung genüge zu tun, hier nicht nur deutsche Kekse vorzustellen, kann ich wenigstens noch Blaubärkekse aus England vorweisen. Bei meiner Reise nach Spanien im August hatte ich es bedauerlicherweise versäumt zwischen Cidre, Chorizo und Lammbraten auch noch Kekse zu verkosten.1 Leider leider hatte ich die Blaubärkekse ein wenig zu lang aufgehoben. Im Dezember schmeckten sie zwar noch, konnten ihr wahres Potential aber nur noch erahnen lassen, zu schade, zumal Kekse mit Beeren drin ja sowieso toll sind! Wenn ich die nicht letztes Jahr schon prämiert hätte, würden die Kekse mit den Moosbeeren2 glatt nochmal erwähnen. Ich beschränke mich da mal auf’s verköstigen.3

img_2139 Zwei weitere Vertreter aus dem Hause Wikana standen ebenso auf der Liste der probierten Kekse 2010.4 Da ist zum einen der Hansa-Keks, ein etwas vollkorniger Keks in der gleichen Größe wie der Othello: solide, aber blieb jetzt nicht als herausragend in meiner Erinnerung hängen. img_1679 Auf der anderen Seite gibt es noch den runden Butterkeks. So gut wie er aussieht, schmeckt er auch und im Gegensatz zum klassischen Butterkeks kann man auch mal einen ganzen an einem Stück essen. Die kleine Rolle macht sich auch besser für unterwegs oder zum Verteilen an gute Freunde oder zum Krümeln im Bett oder oder oder …

img_0921 Der Preis für den mit Abstand besten Keks 2010 geht in diesem Jahr ebenfalls an Wikana und der Keks meiner Wahl ist der Doppelkeks mit Milch-Honig-Creme aus biologischem Anbau. An diesen Keksen gibt es keinerlei Kritikpunkte. Handlich, lecker, zum Klettern geeignet, keine Schokolade, öko, schmackhaft, nicht zu klein, angenehm unschokoladige Füllung, Honig ist dabei, es sind Doppelkekse, sie wurden 2008 mit einem Preis5 ausgezeichnet, sie werden gar nicht weit weg von Magdeburg produziert und sie schmecken super! Und weil die so super sind, und Ihr alle sicher sofort loslauft, die zu probieren, schreib ich dieses Jahr auch nichts weiter über Kekse.

  1. Da muss ich abgelenkt gewesen sein, zumal wir ja sogar noch klettern waren in Asturien, sowas aber auch. []
  2. siehe auch Verwirrende Beerenvielfalt []
  3. Bin nämlich grad in Norwegen und hab welche da. :-) []
  4. Man kann gar nicht oft genug »Keks« schreiben in diesem Beitrag! []
  5. Goldener DLG Preis, siehe Wikana Porträt []

Blaustichbotschaft

img_2322

Hat mich im Sommer schon mal an das Lied »Der Blick in Deinen Augen« von Gisbert zu Knyphausen erinnert und dann immer mal wieder, wenn ich da vorbei kam. Heute hatte ich mal meine Kamera dabei. Nur schade, dass der explizit angewählte Schnee-Modus da einen fetten Blaustich verursacht …