Archive for the ‘Maschinenraum’ Category

Seltsame Suchanfragen, Teil 2

Tuesday, December 1st, 2009
Dieser Eintrag ist Teil 2 von 2 in der Serie Seltsame Suchanfragen

In den wenigen Monaten seit Bestehen dieses Blogs habe ich hier diverse Themen abgehandelt. Das führt unter anderem dazu, dass zuweilen Leute auf der Seite landen, die interessante Suchanfragen bei Google stellen. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass die selben Leute wieder hier landen und nochmal Antworten auf die selben Fragen suchen, so möchte ich dennoch auf einige Anfragen eingehen, just for fun, wie der Engländer sagen würde und natürlich weil der erste Teil dieser Serie ein voller Erfolg war. ;-)

22.10.2009 – 03:01 Google: kleines rechtsfreies land

Mir ist keins bekannt. Was sollte man dort wollen? Steuern hinterziehen? Nazi-Webseiten hosten? Unliebsame Kontrahenten aus dem Weg schaffen? Nein danke, dann doch lieber Zivilisation!

30.10.2009 – 16:21 Google: muss der staat vor den bürgern geschützt werden

Nein. Der Staat sind die Bürger. Eine Trennung führt nur zu Desinteresse auf Bürgerseite und Abheben in nicht legitimierte Machtfantasien auf der anderen. Außerdem macht das den Sturm des Volkes auf staatliche Institutionen mit Fackel und Mistgabeln unnötig schwierig und das steht uns schließlich kurz bevor, wenn »die da oben« weiter so eine Scheiße bauen! ;-)

02.11.2009 – 20:05 Google: schweden halbes jahr hell
10.11.2009 – 13:48 Google: polarkreis 6 monate keine sonne
21.11.2009 – 19:47 Google: norwegen 6 monate dunkel
29.11.2009 – 18:24 Google: norwegen halbs jahr hell halbes jahr dunkel

Ok Freunde, Hand auf’s Herz, wer hat in der Schule in Geographie gepennt, als es um die Breitengrade ging? Das müsste so irgendwann zwischen der fünften und achten Klasse gewesen sein, wenn ich mich recht erinner. Achtung, jetzt aufpassen: Es ist nur am Nordpol ein halbes Jahr hell oder dunkel und das auch nur unter bestimmten Bedinungen! Je weiter man nach Süden kommt, desto kürzer wird dieser Zeitraum. Am Polarkreis, also in der Nähe von 67° nördlicher Breite, ist es nur noch eine einzige Nacht, wo die Sonne im Sommer nicht untergeht beziehungsweise nur ein Tag im Winter, wo sie nicht den Horizont übersteigt. Nähere Ausführungen dazu bitte in der allwissenden Müllhalde unter dem Stichwort Polarnacht nachschlagen und im Zweifelsfall mal Globus und Taschenlampe zur Hand nehmen und gucken, warum das so ist!

03.11.2009 – 20:17 Google: nescafe werbung klettern

Sowas gab es? Wenn ja: wann, wo und am besten einen Link dazu auf ein passendes Video in die Kommentare!

05.11.2009 – 16:39 Google: seltsame suchanfragen google

Ich sagte doch, dass die Leute solche Beiträge lesen wollen!

11.11.2009 – 06:57 Google: wie erklär ich meinen chef das ich unbezahlten urlaub braucht

War ganz einfach: »Du sag mal, ich seh keinen Sinn darin, hier über Weihnachten rumzuhocken und zu arbeiten. Ich würde gern schon am 15.12. zurück nach Deutschland fliegen. Kann ich den Rest des Jahres dann unbezahlt frei bekommen?« – »Na sicher, dann können wir am 15. sogar zusammen fliegen. Über die Feiertage haben sowieso alle Urlaub, das würde niemand hier von Dir erwarten, dass Du da arbeiten musst.«1

18.11.2009 – 21:35 Google: lustiges Käsebild

Mit Hut? Ich kann mir das gerade so gar nicht vorstellen. Und wozu braucht man sowas?

  1. Das lässt sich sicher super verallgemeinern … *muhahaha* []

Seltsame Suchanfragen

Saturday, October 3rd, 2009
Dieser Eintrag ist Teil 1 von 2 in der Serie Seltsame Suchanfragen

Ein beliebter Sport in den Blogs dieser Welt ist es, die Suchanfragen, mit denen die Leute auf die Seite kommen, in einem eigenen Beitrag zu verarbeiten bzw. zu beantworten. Im antiblau-Blog sammle ich da schon eine Weile, aber da sind die Suchanfragen irgendwie nicht so spannend wie hier. So sei es denn, einige Anfragen beantwortet, auch wenn die Nutzer hier wahrscheinlich nie wieder aufschlagen werden.

12.08.2009 – 07:56 Google: Wie lange braucht mit dem Reisebuss, um ganz Norwegen zu sehen?

Eine gute Frage. Wir nehmen mal den einfach Fall an, dass eine Reise von Süd nach Nord ausreicht, so breit ist Norwegen ja nicht. Also sagen wir mal, wir wollen von Kristiansand im Süden bis nach Vardø ganz im Nordosten und weil’s so schön ist, fahren wir in Ålesund, Trondheim, Tromsø und Hammerfest vorbei, damit uns der Routenplaner nicht durch Schweden leitet. Laut Google Maps sind das mit einigen Schlenkern1 3145 Kilometer und 2 Tage und 3 Stunden reine Fahrtzeit mit dem Auto. Rechnen wir mal noch ein paar Übernachtungen in den genannten Städten ein, dann ist man da mit einer knappen Woche dabei und hat ganz viel von Norwegen gesehen. Für die Ungeduldigen hier die fertige Route bei Google Maps.

13.08.2009 – 22:31 Google: Welche blauen Beeren haben die Form von Himbeeren?

Also spontan fallen mir da nur Brombeeren ein. Aber die sind doch nicht blau.

14.08.2009 – 10:26 Google: nazi bunker geocache

Wer versteckt denn bitteschön GeoCaches in alten Nazibunkern? Sowas machen bestimmt nur Schweden

04.09.2009 – 15:33 Google: warum ist in norwegen ein halbes jahr hell und dunkel

Also ganz so kann man das nicht sagen. Ein halbes Jahr ganz hell und ganz dunkel ist es theoretisch nur direkt am Nordpol und der gehört zumindest meines Wissen nach nicht zu Norwegen. Im Winter sind die Nächte hier kürzer und im Sommer länger. Das stimmt soweit und warum das so ist, lernt man in der Schule im Geografieunterricht, so schätzungsweise irgendwann zwischen fünfter und achter Klasse. Achja und meine Tante kann das nach meinem letzten Besuch in Deutschland jetzt auch ganz gut erklären. ;-)

06.09.2009 – 14:38 Google: zum einkaufen von trondheim nach schweden

Ja äh, wo ist da die Frage? Das machen die Leute hier so. Sind so etwa eineinhalb bis zwei Stunden Fahrt und je nachdem was und wieviel man kauft, rechnet sich das tatsächlich, ist aber ökologisch natürlich fragwürdig.

06.09.2009 – 23:28 Google: deutsche bunker norwegen

Ja, gibt es, einige sogar. Wieso ist das interessant? Falls man Deutschland wegen der aktuellen politischen Situation verlassen muss, aber trotzdem nicht auf ein Stück Heimat verzichten will?

07.09.2009 – 14:34 Google: schwierigkeitsgrad dänisch uiaa

Och nee, jetzt sagt bloß, dass die Dänen auch noch ne eigene Schwierigkeitsskala beim Klettern haben. Das macht das nicht grad einfacher. Wer da nähere Informationen hat, trägt das bitte gleich bei Wikibooks ein.

14.09.2009 – 21:45 Google: im 2. Weltkrieg vergrabene Schreibmaschinen

Das klingt so, als hätte man im 2. Weltkrieg massenhaft Schreibmaschinen vergraben. Die Nazis haben viele hirnlose Sachen gemacht, dass sowas dabei war, scheint mir aber dennoch überraschend. Viel überraschender finde ich aber noch, dass man mit solchen Suchanfragen auf meinem Blog landet…

30.09.2009 – 11:07 Google: moltebeerenmarmelade in deutschland kaufen

Das wäre mal interessant zu wissen. Frage in die Runde: bekommt man sowas in Deutschland und wenn ja wo?

02.10.2009 – 19:39 AOL: Beeren in schwedischen Wäldern

Es gibt AOL immernoch?2

  1. man kommt sogar an Oslo vorbei []
  2. die Beeren in den Wäldern Schwedens sind vermutlich ähnliche wie hier in Norwegen []

Warum überhaupt bloggen?

Monday, August 3rd, 2009

Flöckchen überlegt, warum sie überhaupt bloggt, wieso das Schreiben so schwer ist, was sie überhaupt schreiben soll, wen das dann noch interessiert, wenn niemand das kommentiert und beendet den Beitrag nach einem Beispielabsatz für bloggenswerte Gedanken mit:

Sind sowas Themen für Blogs? Will jemand sowas lesen? Willst du sowas lesen?
Ach ich weiß auch nicht.

Die aufgeworfenen Fragen sind nicht uninteressant. Ich selbst blogge jetzt seit zwei Jahren sehr themengebunden im antiblau blog und hier seit ein paar Wochen über alles mögliche. Um die Frage nach der Motivation zu beantworten, drösel ich die Geschichte mal von hinten auf.

Was für Arten von Blogs gibt es eigentlich?

Da wären zunächst mal klassische private Blogs. Die Autoren schreiben über Gott und die Welt, ihre Kinder, das Wetter, den Urlaub, Begegnungen, Kuriositäten im allgemeinen, ihre Heimatstadt, ihr neuestes Spielzeug usw. – sie schreiben was sie privat bewegt, ohne Anspruch die Welt zu verbessern und hauptsächlich für Leute, die sie kennen, auch wenn es rein technisch gesehen jeder lesen könnte.

Alle anderen Blogs bezeichne ich mal als themengebunden. Es gibt Blogs über Hard- und Software, über das Baby, den Auslandsaufenthalt. Manch einer stellt nur Fotos in sein Blog oder seine selbst gezeichneten Cartoons. Es gibt Blogs über die Arbeit (wie das Bestatterweblog oder das lawblog) und politische Blogs. Letztere haben schon den Anspruch, etwas zu bewegen. Andere Autoren schreiben über das eigene Hobby und wieder andere nur darüber, was dritte so den ganzen Tag falsch machen (Bildblog beispielsweise). Man sieht schon, die Themen sind so vielfältig wie die Menschen, die da hinter der Tastatur sitzen.

Welche Blogs lese ich?

Ich denke, diese Frage ist ganz wichtig, um im Umkehrschluss rauszubekommen, für wen man schreiben will. Ich will jetzt nicht jedes einzelnen beleuchten, aber ich greife einfach mal (alphabetisch sortiert ;-) ) ein paar Beispiele aus meinem Feedreader raus:

  • BlinkenArea: ein Blog über blinkende Bastelprojekte und die eine oder andere Kuriosität aus dem Alltag. Lese ich, weil ich mich mal mit dem Projekt beschäftigt habe und weil ich die Leute kenne und mag.
  • Der Spiegelfechter: gut recherchiertes politisches Blog. Pointiert geschrieben und häufig mit alternativen Sichtweisen oder Hintergrundinformationen über aktuelle politische Themen.
  • Famerlors GeoCaching-Blog: ein Blog über das eigene Hobby, wo ich den Autoren persönlich kenne.
  • iBanjo: das Blog eines der Entwickler von Subversion, nur alle paar Wochen oder gar Monate mal ein Beitrag, aber technisch sehr interessant und angenehm zu lesen.
  • jump42!: ein Cartoon-Blog mit niedlichen Schafen.
  • Mockingbird: ein privates Blog, auf das ich vor einiger Zeit zufällig gestoßen bin. Die bissige, teils sehr zynische Art zu schreiben, macht es interessant, auch wenn die Person selbst völlig unbekannt bleibt.
  • Syrienseiten: ein Blog einer Freundin über ein Semester in Syrien, klassisches Auslandsaufenthalt-Blog.

Was macht ein Blog interessant?

Die Auflistung zeigt sehr unterschiedliche Blogs und deutet schon die verschiedenen Gründe an, warum die für mich interessant sind: Zum einen sind es Blogs von Freunden, die ich persönlich kenne. Da sind Themen und Stil eher hintergründig, weil mich die Leute interessieren. (DoppelPlus, wenn’s trotzdem gut geschrieben ist. ;-) ) Dann wären da Blogs, die Themen behandeln, die mich interessieren und gut recherchiert sind, wie eben gewisse politische Blogs oder Blogs von Leuten mit sehr ähnlichen Hobbys. Als drittes hätten wir Blogs, die amüsant oder lustig sind, wiederum relativ unabhängig vom Thema. Es kristallieren sich also drei Punkte raus, die Blogs interessant machen:

  1. der persönliche Bezug
  2. interessante Themen
  3. gut geschriebene Beiträge

Andersrum wird natürlich auch ein Schuh draus: ein Blog über’s Angeln von einem Wildfremden, das geschrieben ist wie ein Schulaufsatz in der sechsten Klasse, interessiert mich nicht die Bohne. Wenn der Blog-Autor schreibt, schreibt er entweder für eine der ersten beiden Zielgruppen oder weil er Spaß am Schreiben hat und damit evtl. Punkt 3 trifft.

Warum blogge ich?

Einfach zu beantworten ist die Frage für das antiblau blog. Dort schreiben wir Dinge, die wir für interessante Beiträge zum Computer-Thema halten, meistens Sachen, die in der Form im Netz nicht zu Hauf zu finden sind und wo wir selbst Recherche- oder Forschungsarbeit reinstecken. Die Suchbegriffe, mit denen die Leute auf das Blog kommen geben uns recht, auch wenn die wenigsten Leser die Beiträge auch kommentieren.

Für dieses Blog hier treffen die anderen beiden Punkte zu. Ich schreibe hauptsächlich direkt für meine Freunde und Familie – anzunehmen, dass meinen Wochenendausflug die ganze Welt interessiert, wäre wohl etwas vermessen. Gleichzeitig habe ich aber Spaß am Schreiben und versuche hier und da ein bisschen witzig zu sein. (Was im Übrigen auch klappt, wie mir der eine oder andere Kommentar am Blog vorbei schon bestätigt hat.) Der dritte Grund für mein persönliches Blog ist das Festhalten bestimmter Erlebnisse und Bilder, eigentlich wie ein klassisches Tagebuch, nur eben etwas öffentlicher.

Empfehlung für andere Autoren

Meine beiden Blogs sind nicht die ersten Versuche, Sachen im Netz zu veröffentlichen, davor gab es statische Homepages. Die Erfahrung daraus (und das hatte ich auch eingangs erwähnt) und aus den Blogs, die ich selbst gern lese, zeigt:

  • Bloß sich selbst keinen Druck auferlegen. Man ist niemandem verpflichtet, es schreibt sich deutlich leichter, wenn man nur aus Lust und Laune schreibt und nicht, weil es x Leute erwarten oder weil man y Ansprüchen gerecht werden will. Bloggen ist ein Hobby und sollte deshalb ebenso Spaß machen, wie auch andere Hobbys, ansonsten wirkt es gequält, gestellt und sehr schnell uninteressant.
  • Wenn’s ein thematisches Blog ist: wenigstens ein klein bisschen Relevanz in die Beiträge einfließen lassen. Es ist langweilig als siebenundzwanzigster auf einen Beitrag von einem Alpha-Blogger zu verlinken, wenn man der Diskussion nichts hinzufügen kann. Es ist überflüssig ein weiteres HowTo zu schreiben, wenn die bevorzugte Suchmaschine auf der ersten Seite drei adäquate Lösungen ausspuckt. Es ist lahm, wenn man banale Erlebnisse in die Welt rausblubbert ohne dabei wenigstens witzig zu sein.

Die übrigen Fragen

Will ich dem Leser den Tag versüßen mit ausgeflippten Gedanken? Sollen mich die Leute besser kennenlernen? Will ich mich hier beliebt machen? Habe ich so wenig Zeit, dass eine ganze Menge Leute mit den Benachrichtigungen zu neuen Beiträgen daran erinnert werden, dass es mich gibt?

Wie im ganzen Beitrag schon, meine ganz persönliche Sicht. Ich will mich nicht beliebt machen oder irgendwem den Tag versüßen. Ich brauche auch niemanden erinnern, dass es mich gibt oder meine Schokoladenseite herausstellen.

Wieder sind es drei Punkte, die zur Motivation beitragen. Einerseits sind das konkrete Hilfestellungen zu technischen Problemen (jaja, ungefragt, egal, der Erfolg und so). Andererseits sind das Sachverhalte, die ich für wichtig halte und wo sich die Leute mal Gedanken machen sollten oder die wenigstens eine interessante Diskussion versprechen könnten (jaja, world changing tree hugger). Naja und dann will ich den Freunden und Verwandten noch mitteilen, was ich so spannendes erlebe, ohne die selben Geschichten fünf mal erzählen zu müssen (jaja, diese furchtbar hektische Zeit heutzutage).

Drei Punkte also: ich sehe, dass die Leute (Geeks) das lesen (z.B. anhand der Suchbegriffe und Statistik). Ich will, dass die Leute (alle) das lesen (z.B. wenn’s um Politik geht). Ich weiß, dass die Leute (Freunde und Familie) das lesen (z.B. wenn ich vom Wochenendausflug schreibe). Das ganze immer unter der Voraussetzung, dass mir das Schreiben Spaß macht und ich für wenigstens eine der möglichen Zielgruppen einen schönen Beitrag schreibe.

Es mag auch noch andere Motivationen geben, sieht man ja z.T. auch an der Auswahl der Blogs oben, für mich reichen die letztgenannten Punkte. Da muss sich dann nun jeder selbst entscheiden. Wenn man Bestätigung braucht, dass das Blog gelesen wird, da gibt’s technische Möglichkeiten. Die Besucher zu Kommentaren zwingen kann man nicht. Wenn man sich zwingen muss zu schreiben, sollte man es vielleicht lieber lassen. Aber davon auszugehen, dass es eh keinen interessiert, ist möglicherweise schade, weil dann solche Perlen verloren gehen:

Unterwegs tagsüber allerdings treffe ich auf witzige Situationen, dämliche Gedanken, lustige Gespräche und einer netten Portion Verwertbares für einen Eintrag. Manchmal denke ich sogar noch in dem Moment, dass ich es später unbedingt in Ruhe aufschreiben muss. Aber wie auch schon eine ganze Menge anderer Input, verschwindet dieser Puderzucker auf dem Kuchen des Tages einfach mit dem nächsten Windzug.

Ein paar Worte vorab

Monday, July 20th, 2009

So, da ist es, mein ureigenes und privates Weblog (kurz Blog) und dies sei der erste Beitrag: ein paar Worte, bevor es hier richtig losgeht mit dem Bloggen.

Warum noch ein Blog?

Ich betreibe mit einem guten Freund zusammen seit zwei Jahren ein Blog, wo wir für uns interessante Themen aus dem Computerbereich beleuchten. Das ist für viele Leute stinklangweilig, aber die Besucherzahlen zeigen, dass es sich lohnt. Nun hatte ich ab und zu auch mal das Bedürfnis, weniger themenbezogene Beiträge zu verfassen, die aber so nicht ins antiblau Blog gepasst hätten. Das ist Grund Nummer eins. Grund Nummer zwei ist mein Auslandsaufenthalt und der Wunsch gewisser Leute eben diesen mitzuverfolgen. Sicher, kann man immer per Mail was zu schreiben, aber die anderen haben auch alle ein Blog dafür. ;-)

Technische Hintergründe

Oder: »Warum sieht das hier so hässlich aus?« Ich hatte zunächst geplant wie auch im antiblau Blog als Software WordPress zu installieren. Als ich Anfang Juli hier in Trondheim anfing, war Version 2.8.0 aktuell, die aber einige schwerwiegende Fehler aufwies, also wartete ich auf deren Behebung in Version 2.8.1. Nach dem Upgrade des anderen Blog auf 2.8.1 zeigte sich aber, dass die Version deutlich mehr Arbeitsspeicher verbrauchte als die Vorversion und das eine oder andere WordPress-Plugin deshalb nicht mehr geladen werden konnte. Meine Beschwerden darüber blieben ungehört und ich schaute mich nach einer anderen Blog-Software um, obwohl ich bis auf diese Speichergeschichte mit WordPress zufrieden war. Nach einigem Lesen und Probieren fand ich dann zwei Dinge heraus: a) braucht WordPress deutlich weniger Speicher, wenn man keine lokalisierte Version installiert, sondern die englische. b) hatte ich mit den anderen Blog-Systemen so meine Probleme und so läuft hier nun erstmal wieder WordPress mit dem hässlichen Default-Theme. Mein Plan sieht vor, das Design ins Redesign meiner Homepage zu integrieren, das wird aber möglicherweise noch dauern.

Was erwartet den Leser?

Kurz gesagt: ich habe keine Ahnung. Wenn ich in zehn Jahren WWW eines gelernt hab, dann den potentiellen Lesern keine Versprechungen zu machen, die man nicht halten kann. Im nächsten halben Jahr wird es hier den einen oder anderen Beitrag über Norwegen geben. Was danach kommt, ist ungewiss. :-)